Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien

1. Lesben- und Schwulenverband Österreichs

FPÖ-Vilimsky dreht durch – Homosexualität ist nichts Ehrenrühriges!

„Homosexualität ist nichts Ehrenrühriges, und daher kann auch der – eventuell gar nicht zutreffende – ‚Vorwurf‘ der Homosexualität nichts Ehrenrühriges sein“, erklärt Kurt Krickler, Generalsekretär der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien, zur heutigen Presseaussendung von FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky, der sich darin empört, dass in der ORF-Serie „Vorstadtweiber“ der Chef der größten Oppositionspartei als „schwul“ bezeichnet werde.

„Abgesehen davon, dass Vilimsky offenbar nicht kapiert hat, dass die ORF-Serie eine Fiktion ist, ist Homosexualität nichts Negatives oder Ehrenrühriges, wofür man sich schämen müsste. Wenn Vilimsky in diesem Zusammenhang von ‚Hass, Beschimpfungen, Beleidigungen, Hetze und Diffamierungen‘ spricht, dann will er offenbar erreichen, dass Homosexualität in diese Kategorien eingeordnet wird. Wenn hier also jemand gehässig ist, dann er. Aber seine Ansichten sind ohnehin ewiggestrig, Vilimsky hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Sein früherer Partei-Chef Jörg Haider, der bekanntlich tatsächlich schwul war, würde sich wohl im Grab umdrehen über solche Äußerungen“, so Outing-Spezialist Krickler, der vor 20 Jahren vier österreichische Bischöfe geoutet hat.

Die HOSI Wien hat seinerzeit zu Jörg Haiders Outing eine eigene Unterabteilung auf ihrem Website mit zahlreichen Berichten und Beiträgen zusammengestellt, die übrigens immer noch online ist: http://www.hosiwien.at/haiderouting/

 

 

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