Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien

1. Lesben- und Schwulenverband Österreichs

Vienna Pride 2017 startet kommenden Freitag

„Vienna Pride“, Österreichs größte Veranstaltung der LSBTIQ-Community, wird heuer zu einem einwöchigen Festival (9.–18. Juni) ausgebaut und auf mehrere Örtlichkeiten der Stadt ausgeweitet, die sich über ganz Wien – vom Prater bis nach Schönbrunn – erstrecken. Höhepunkt wird einmal mehr die Regenbogenparade am 17. Juni sein. Katharina Kacerovsky und Christian Högl vom Vienna-Pride-Organisationsteam haben heute vormittag im Rahmen einer Pressekonferenz mit Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou und Stadtrat Jürgen Czernohorszky die Eckdaten des Festivals vorgestellt.

„Durch die enge Zusammenarbeit mit der LSBTIQ-Community konnten wir heuer ein äußerst vielfältiges Programm zusammenstellen. Uns war es wichtig, dass sich alle darin wiederfinden“, erläuterte Katharina Kacerovsky und hob u. a. die Frauenzone im Pride Village, das vom 14. bis 17 Juni seine Zelte am Rathausplatz aufschlagen wird, und die Programmpunkte für Trans-Personen hervor. „Die Verbreiterung des Angebots von Vienna Pride ist auch im Hinblick auf EuroPride Vienna 2019 wichtig, weil wir dieses und nächstes Jahr bereits mehr Programm anbieten und neue Ideen testen wollen“, erklärte Christian Högl und verwies auf die Professionalisierung in der Organisationsstruktur.

Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou und der Stadtrat für Antidiskriminierung, Jürgen Czernohorszky, betonten bei der Pressekonferenz, dass Wien eine bunte und weltoffene Stadt der Vielfalt ist, die Gleichstellung lebt. Vienna Pride ist dafür ein schönes und sichtbares Zeichen. Beide sind sich einig, dass viel auf dem Weg zu mehr Gleichstellung geschafft wurde, aber man noch nicht am Ziel sei. „Die Ehe muss endlich offen werden für alle. Wien hat hinsichtlich Gleichstellung alles umgesetzt, was im Landesrecht möglich ist. Jetzt ist der Bund am Zug, endlich die Ehe für alle zu öffnen“, so Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou.

„In Österreich scheitert das bislang leider am Widerstand der Konservativen. Diesen Widerstand müssen wir gemeinsam brechen“, ergänzte Stadtrat Czernohorszky.

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