HOSI Wien erfreut über SPÖ-Beschluss zu Lesben- und Schwulenrechten
Medienaussendung der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien vom 11. Dezember 2004

Die sozialdemokratische Homosexuellenorganisation SoHo brachte den Antrag zu Lesben- und Schwulenrechten ein (SoHo-Vorstandsmitglieder Dominik Mungenast, Günter Tolar und Raoul Fortner).
„Wir sind sehr erfreut über den gestern am SPÖ-Bundesparteitag beschlossenen Antrag zu einer umfassenden rechtlichen Gleichstellung von Lesben- und Schwulen“, erklärt HOSI-Wien-Obmann Christian Högl.
„Auch wenn es in der Vergangenheit schon mehrfach zu einzelnen lesben- und schwulenpolitischen Themen Parteitagsbeschlüsse gegeben hat, ist der jetzt sogar einstimmig beschlossene Antrag die bislang eindrucksvollste Deklaration der SPÖ zu unseren Forderungen.“
„Der nunmehr beschlossene Katalog ist sehr detailliert ausgearbeitet und deckt im Prinzip alle unsere Forderungen ab: Die Anerkennung der homosexuellen NS-Opfer im Opferfürsorgegesetz, einen besseren, umfassenderen Diskriminierungsschutz, Maßnahmen im Bildungsbereich und vor allem die rechtliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Beziehungen bis hin zur Schaffung der Eingetragenen PartnerInnenschaft“, ergänzt HOSI-Wien-Obfrau Bettina Nemeth.
„Wir hoffen sehr, dass die SPÖ nach dieser sehr deutlichen lesben- und schwulenfreundlichen Positionierung auch bei einer Regierungsbeteiligung nach den nächsten Nationalratswahlen zu ihrem Wort stehen und alle diese Punkte zügig umsetzen wird“, meint Högl abschließend.
Eintrag aus der Rubrik Medienaussendungen









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