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Archiv für das Jahr 1998

Appell an Justizminister Michalek: Sofortige Freilassung aller nach § 209 StGB Inhaftierten – Niederschlagung aller neuen 209er-Fälle

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Anfang Oktober 1997 hat die Europäische Menschenrechtskommission in einer Beschwerde gegen das Vereinigte Königreich entschieden, daß eine unterschiedliche Mindestaltersgrenze für hetero- und homosexuelle Handlungen eine Verletzung der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) darstellt: Es bestehe keinerlei objektive und vernünftige Rechtfertigung für die Beibehaltung eines höheren Mindestalters für homosexuelle als für heterosexuelle Handlungen, und seine Anwendung offenbare eine diskriminierende Behandlung in der Ausübung des Rechts des Beschwerdeführers auf Achtung seines Privatlebens gemäß Artikel 8 der Konvention, führte die Kommission in ihrer Begründung aus. » weiter…

Kommentar hinzufügen 21. Januar 1998 Ute

Österreich wieder am Pranger: Europäisches Parlament beschäftigt sich mit schwulendiskriminierendem Gesetz

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Morgen, 17. Februar 1998, wird das Europäische Parlament in Straßburg den Bericht über die Einhaltung der Menschenrechte in der EU für 1996 diskutieren. „Im Punkt 51 ihres Berichtsentwurfs fordert die Berichterstatterin, die französische Abgeordnete Aline Pailler, Österreich neuerlich auf, § 209 StGB, die höhere Mindestaltersgrenze für homosexuelle Beziehungen, abzuschaffen“, weist HOSI-Wien-Obfrau Waltraud Riegler auf die bevorstehende Blamage Österreichs hin. » weiter…

Kommentar hinzufügen 16. Februar 1998 Ute

Europäisches Parlament verurteilt Österreich

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Das Europäische Parlament hat heute, 17. 02. 98 nachmittag, den Bericht über die Achtung der Menschenrechte in der Europäischen Union für 1996 mit 260 gegen 188 Stimmen verabschiedet. » weiter…

Kommentar hinzufügen 17. Februar 1998 Kurt

Jugendliche Lesben und Schwule: Aufklärung und Selbstbewußtsein gefragt

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Die Stärkung des Selbstbewußtseins heranwachsender Lesben und Schwuler, insbesondere in der Bejahung ihrer sexuellen Orientierung, ist für ihre gesunde Persönlichkeitsentfaltung von existentieller Bedeutung, erklärten unisono Jugendgerichtspräsident Udo Jesionek, die Jugendpsychiater und Primarii Prof. Max Friedrich (AKH) und Doz. Ernst Berger (Rosenhügel) sowie HOSI-Wien-Obmann Christian Högl am Donnerstag in Wien. » weiter…

Kommentar hinzufügen 16. April 1998 Ute

Europäisches Parlament: Österreich peinlichen Fragen wegen Schwulenunterdrückung ausgesetzt

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Äußerst unangenehme Fragen mußte sich gestern nachmittag, 17. 6., der Vertreter des österreichischen EU-Ratsvorsitzes, Dr. Wolfgang Feiel vom Verfassungsdienst des Bundeskanzleramts, in der Sitzung der Intergruppe „Gleiche Rechte für Lesben und Schwule“ des Europa-Parlaments in Straßburg gefallen lassen. » weiter…

Kommentar hinzufügen 18. Juni 1998 Ute

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