Archiv für das Jahr 1997

Lesben und Schwule: „Wir wollen heiraten“

Die morgige Regenbogen-Parade der Lesben-, Schwulen- und Transgender-Bewegung über die Wiener Ringstraße nimmt die „Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien – 1. Lesben- und Schwulenverband Österreichs“ zum Anlaß, ihre Forderung nach rechtlicher Gleichstellung lesbischer und schwuler Partnerschaften mit heterosexuellen in Erinnerung zu rufen. » weiter…

Kommentar hinzufügen 27. Juni 1997 Ute

Nichtdiskriminierung von Lesben und Schwulen im Vertrag von Amsterdam verankert

Zufrieden zeigt sich die europäische Lesben- und Schwulenbewegung über die ausdrückliche Berücksichtigung von „sexueller Orientierung“ in der sogenannten Antidiskriminierungsklausel des gestern in Amsterdam von den Regierungschefs der 15 EU-Länder angenommenen EU-Vertrags. » weiter…

Kommentar hinzufügen 19. Juni 1997 Ute

HOSI Wien appelliert an ÖVP- und FPÖ-PolitikerInnen: Schänden Sie nicht durch Ihre Anwesenheit den Life-Ball!

„Am 27. November 1996 hat sich auch die FPÖ eindeutig deklariert, indem sie im Nationalrat für den Fortbestand von Sondergesetzen gegen Lesben und Schwule gestimmt hat. Daher sehen wir uns gezwungen, unseren Appell der vergangenen Jahre an die ÖVP-PolitikerInnen, den Life-Ball nicht durch ihre Anwesenheit zu besudeln, dieses Jahr auch an die PolitikerInnen der FPÖ zu richten“, erklärt HOSI-Wien-Obfrau Waltraud Riegler. » weiter…

Kommentar hinzufügen 2. Mai 1997 Ute

Bischofs-Outer Kurt Krickler hat Beschwerde in Straßburg eingebracht

Diese Woche übermittelte Mag. Nadja Lorenz, Rechtsanwaltsanwärterin in der Kanzlei Dr. Thomas Prader, die erste der vier Beschwerden Kurt Kricklers gegen die Republik Österreich an die Europäische Menschenrechtskommission. » weiter…

Kommentar hinzufügen 24. April 1997 Ute

Leopoldine hatte auch eine lesbische Beziehung

„Glauben Sie mir, meine zärtliche und würdige Freundin, daß unsere Trennung mir ein großes Opfer ist und ich unsere liebliche Freundschaft durchaus zu schätzen weiß. Ich denke tausend Mal an Sie und die entzückenden Momente, die mir Ihre liebliche Gesellschaft gebracht hat“, schreibt die Habsburger-Kaiserin Leopoldine von Brasilien an ihre Hofdame Maria Graham, die schon nach 25 Tagen auf Drängen des Kaisers den Hof Hals über Kopf wieder verlassen mußte, da ihre Beziehung zur Kaiserin offenbar zu intim geworden war. Aus Grahams Tagebüchern wiederum geht eindeutig hervor, daß sie die Zuneigung der Kaiserin erwiderte. » weiter…

Kommentar hinzufügen 22. April 1997 Ute

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