Archiv für das Jahr 1997
„Mit seiner Entscheidung, nach dem Verbot von Gottesdiensten für Lesben und Schwule nun über Pfarrer Johannes Wahala ein teilweises Berufsverbot zu verhängen, hat Erzbischof Christoph Schönborn einen weiteren Schritt menschenverachtender Diskriminierung gegenüber homosexuellen Menschen gesetzt“, kommentiert HOSI-Wien-Obfrau Waltraud Riegler diese jüngste Entwicklung. » weiter…
14. November 1997
Kurt
Die Obleute der HOSI Wien Waltraud Riegler und Christian Högl sowie Generalsekretär Kurt Krickler trafen heute früh mit Innenminister Karl Schlögl zusammen, um ihn über die Anliegen von Lesben und Schwulen in Österreich zu informieren. » weiter…
28. Oktober 1997
Kurt
„Daß Erzbischof Christoph Schönborn die sogenannten JUNIA-Gottesdienste für Lesben und Schwule in katholischen Kirchen verboten hat, ist ein Rückfall ins tiefste Mittelalter“, kommentiert HOSI-Wien-Obfrau Waltraud Riegler diese Entscheidung. „Wir empfinden diese Maßnahme als zutiefst unmenschlich und auch höchst unchristlich. Die gestern im Radio von Schönborn dazu abgegebene Begründung ist überdies völlig unwissenschaftlich und vorurteilsbeladen. Es ist beschämend, daß sich einer der höchsten Kirchenvertreter in Österreich derartige Ansichten zum Phänomen der Homosexualität öffentlich zu vertreten getraut, auch wenn er sie scheinheilig in Worte des Mitleids kleidet.“ » weiter…
22. Oktober 1997
Kurt
Auf der vergangenen Montag (13. 10.) in London zu Ende gegangenen viertägigen Jahreskonferenz des Europäischen Regionalverbands der International Lesbian and Gay Association („ILGA-Europe“) wurde Kurt Krickler, Generalsekretär der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien, wieder in den achtköpfigen Exekutivvorstand der Organisation gewählt und zu dessen Vorsitzenden bestellt. » weiter…
15. Oktober 1997
Ute
„So sehr wir Justizminister Nikolaus Michaleks Vorstoß grundsätzlich begrüßen und auch seine Einschätzung teilen, daß die rechtliche Gleichstellung homosexueller mit heterosexuellen Lebensformen unter den gegenwärtigen parlamentarischen Mehrheitsverhältnissen wohl nicht durchsetzbar ist, so sehr wollen wir aber auch darauf bestehen, daß die Zeit, bis es andere Mehrheiten gibt, für entsprechende Vorarbeiten genützt wird, damit dieses Ziel danach rascher verwirklicht werden kann“, erklärt HOSI-Wien-Obfrau Waltraud Riegler. » weiter…
30. Juli 1997
Kurt
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